Schon 11.000 Buchungen für Schloss Gehrden

28. Februar 2008

Noch nicht mal eröffnet, aber schon gut 11.000 Buchungen liegen nach Auskunft des Schlossmanagers für das neu renovierte Schloss Gehrden in Brakel vor. In die umfangreiche Sanierung des Hotels seien bereits 3,2 Millionen Euro investiert worden.

Neueröffnung am 1.3.2008!

Schloss Gehrden
Restaurant - Café
Brasserie im historischen Kreuzgang

Sommerterassen von April bis Oktober
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag / 10 - 22 Uhr

Österreichische Küche und hausgemachte Patisserien / Mittagstisch

Telefon 05648-96320-0

Schloss Gehrden
Schlossstraße 6
33034 Gehrden

Schloss Gehrden wird neu eröffnet

16. Februar 2008

Mitten im Hochstift Paderborn gelegen, vereinigt sich in Schloss Gehrden die spirituelle Tradition einer über 850 jährigen Klostergeschichte mit dem Komfort der Moderne. Seit Mitte der 60er Jahre nutzte das Familenbildungswerk im Erzbistum Paderborn das Anwesen als Bildungsstätte.

Jetzt wird seit etwa einem Jahr restauriert und renoviert. So entsteht bis zur Eröffnung am 1. März 2008 ein Hotel für gehobene Ansprüche. Trotz der umfangreichen Renovierungsarbeiten behält das Schloss seinen alten Charme. Ausgewählte antike Möbel, Themenzimmer (Fürstensuite, Kutscherzimmer, Hansezimmer, Blumen-, Äbtissinnen- oder Engelszimmer) und erstklassige Gastronomie lassen den guten Ruf des Schlosses wieder aufleben.

Nach der Säkularisierung verließen 1810 die letzten Benediktinerinnen das Kloster. Graf Bocholtz zu Niesen baute das Kloster zu einem Schloss mit barockem Park um. Er war Großzeremonienmeister am Hofe von König Jérôme, dem jüngsten Bruder Napoleons. Legenden ranken sich noch heute um seine ausgelassenden Feste auf Schloss Gehrden. Dabei waren Gäste wie Ferdinand von Fürstenberg und Anette von Droste Hülshoff.

Märchenfest Schloss Hohenlimburg

20. September 2007

Märchenfest Schloss Hohenlimburg
6. bis 7. Oktober 2007

An diesem Wochenende verwandelt sich Schloss Hohenlimburg in ein Märchenschloss. Hexen, Teufel, Prinzessinnen und Könige kann man dort treffen, Märchenerzählern lauschen und dem Puppenspiel zusehen.

Auf der Entdeckungstour können die kleinen Besucher viele märchenhafte Spiele ausprobieren, sich verkleiden und schminken, Bogen schießen, basteln und die Schatzkammer suchen. Beim Märchenmarkt gibt es schöne und handgefertigte Produkte, Zaubertränke und märchenhafte Speisen.

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Eintritt: 4,00 (für kleine und große Besucher ab 6 Jahren)

Im Eintrittspreis sind enthalten:

  • alle Spielstationen, Kreativangebote, Vorführungen und Lesungen
  • freie Hin- und Rückfahrt mit VRR-Verkehrsmitteln (2. Klasse) in Hagen und allen VRR-Tarifgebieten, die von Hagen aus mit dem Bartarif der Preisstufe B zu erreichen sind. Kombi-Tickets erhältlich in allen Kundencentern, bei den privaten Vertriebspartnern und in allen Bussen der Hagener Straßenbahn AG
  • Pendelbus zum Schloss ab Bahnhof Hohenlimburg im 15- min. Takt

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Veranstaltungsort und Veranstalter:

Schloss Hohenlimburg gemeinnützige GmbH
Alter Schlossweg 30
58119 Hagen
Telefon 02334-2771
buero@schloss-hohenlimburg.de

Hotel Altes Amtsgericht (Braunfels)

3. September 2007

Der Zufall sorgt meist für die Entdeckung von echten “Geheimtipps”. So auch in diesem Fall: weil in der hessischen Stadt Wetzlar alle Hotels restlos ausgebucht waren (aufgrund der Rollstuhl-Basketball-EM), empfahl uns der freundliche Hotelmitarbeiter ein nur wenig entferntes Partnerhotel.

Dieses Hotel befindet sich in Braunfels, etwa 10 Minuten von Wetzlar entfernt. Das Vier-Sterne-Hotel nennt sich “Hotel Altes Amtsgericht”. Es befindet sich im Gebäude eines typischen Preussischen Amtsgerichts aus dem Jahre 1891. Besonders von innen ein sehr sehenswertes Gebäude mit großzügigen Treppenhäusern, Fluren und Empfangshalle. Im alten Treppenhaus kann man sich förmlich vorstellen, wie hier so mancher Verbrecher vor der Gerichtsverhandlung aufgeregt die Stufen erklommen hat und in den Amtsstuben die preussische Bürokratie zelebriert wurde.


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Aus einigen der großzügigen Zimmer bieten sich ein traumhafter Blick auf die Stadt Braunfels und das märchenhafte Schloss Braunfels. Besonders bei Nacht ein traumhafter Anblick!


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Sehr große und stilvoll eingerichtete Zimmer mit modernen Bädern (DZ ab 79 EUR, DZ Komfort ab 89 EUR). Das Hotel ist mit rund 15 Zimmern recht klein und wird sehr persönlich und mit viel Engagement geführt. Die Mitarbeiter liefern perfekten und freundlichen Service.

Das Restaurant des Hotels ist überdurchschnittlich und absolut “erwähnenswert”. Die zwar nicht sehr umfangreiche Karte ist sehr abwechslungsreich und von Standardgerichten weit entfernt. Hohe Erwartungen an Qualität und Geschmack werden hier absolut erfüllt. Ein “sehr gut” also an die Küche und die freundliche Restaurantleiterin!


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Eine Top-Empfehlung für einen Tagesausflug in den Lahn-Dill-Kreis (Hessen). Braunfels ist ein staatlich anerkannter Luftkurort. Mehrere Touristenrouten führen an dem Ort vorbei: Lahn-Ferien-Straße, Solmser Straße, Deutsche Fachwerkstraße West- und Mittelhessen sowie die Oranjeroute. Wir werden auf jeden Fall wiederkommen!

www.altesamtsgericht.de

Exakte GPS-Position für Fotos

4. Juni 2007

Bisher habe ich mir für alle Objekte meiner Datenbank immer die Mühe gemacht die GPS-Positionen (sehr grob) mit Hilfe einer Routingsoftware im Nachhinein zu ermitteln. Diese Werte habe ich dann in der Datenbank gespeichert. Später habe ich dann das GPS-System in meinem Auto zur Hilfe genommen, um den Standort (zumindest des Autos) ganz exakt zu ermitteln.

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Seit einigen Wochen nutze ich ein völlig neues Gerät: das Sony GPS-CS1KA. Dabei handelt es sich um einen mobilen GPS-Empfänger mit Wegespeicher (bzw. Wegpositionsspeicher). Ist das Gerät aktiv (und empfängt erfolgreich ein Signal) wird etwa alle 15 Sekunden die aktuelle Position im Speicher des Geräts abgelegt.

Dabei sollte der Speicher für rund 360 Stunden ausreichen. Dann ist der Speicher voll und muss zum PC überspielt werden. Das reicht immerhin locker für einen zweiwöchigen Urlaub aus - noch länger wenn man das Gerät beispielsweise nachts ausstellt. Das bietet sich aber angesichts des immensen Stromverbrauchs sowieso an. Denn lange hält die Batterie (oder der Standardakku) nicht - nach 10 bis 12 Stunden ist Schluß.

Die gespeicherten Daten können im Anschluß per USB-Schnittstelle zum PC übertragen werden. Mit Hilfe eines beiliegenden Programms lassen sich jetzt Fotos mit den exakten Geo-Positionen verbinden. Dies geschieht ganz einfach anhand der Übereinstimmung der Uhrzeit von Foto und gespeicherter Position. Die Zeit muss also vorher in der Kamera exakt eingestellt werden, beim Empfänger erübrigt sich dies, da er das exakte Zeitsignal per GPS erhält. Die passenden Geo-Positionen werden direkt in der Fotodatei (z.B. JPG) in den EXIF-Informationen abgelegt und sind so in die Datei integriert.

Das Gerät funktioniert nicht mit allen, aber fast allen aktuellen Kameras (bzw. deren Fotos). Eine Verbindung zwischen Gerät und Kamera ist nicht notwendig. Man trägt das GPW-Gerät lediglich in aktiviertem Zustand mit sich herum.

Routenbeschreibung mit Google Earth

Der Clou ist es natürlich solche Fotos mit einer Lokalisierungssoftware zu verbinden. Beispielsweise lässt sich mit Hilfe von Google-Earth (über ein paar Umwege) eine exakte Routenbeschreibung darstellen. Ein ganz beeindruckender Effekt!

Man kann die Fotos aber auch direkt (und ohne Umwege) zu einem der inzwischen zahlreichen Fotoportalen mit Lokalisierungsfunktion hochladen (z.B. www.locr.com). Hier heißt es einfach hochladen und staunen. Auf der Karte wird jeder Standort markiert an dem ein “geogetaggtes” Foto gemacht wurde.

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Das Gerät kostet übrigens zwischen 90 und 140 EUR. Damit kann man recht preiswert beim neusten und wirklich faszinierenden Trend”sport” des “Geotagging” dabei sein.

Ein paar Nachteile seien auch noch genannt: Der Empfang ist teilweise recht schwach, beispielsweise im Auto oder in geschlossenen Gebäuden, dann funktioniert das Gerät nicht. Optimal ist also freies Gelände. Zudem sollte man sich tunlichst Akkus zulegen, da Standardbatterien nach spätestens 10 Stunden leer sind.

Das Gerät ist extrem simpel aufgebaut. Es gibt lediglich einen Ein-/Aus-Schalter und eine einzige Leuchtdiode, die den Betriebszustand anzeigt. Ein Display fehlt völlig. Man erhält also unterwegs keinerlei Informationen über den aktuellen Standort oder Unterstützung bei der Wegsuche.

“Ausfahren” der Orangeriepflanzen

4. Juni 2007

Das Ausfahren der Orangeriepflanzen in den Park Sanssouci ist seit über 200 Jahren ein jährlich wiederkehrendes großes Ereignis.

Mehr als 1.000 Kübelpflanzen müssen aus den Überwinterungshallen der „Großen Orangerie“ in den Garten gebracht werden. Spezielle Hebe- und Transporttechniken erleichtern den Gärtnern damals wie heute das Hantieren mit den großen, oft zentnerschweren Kübeln.

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Diese Techniken und Geräte sollen dem Publikum bei einer bunten Veranstaltung der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin- Brandenburg am 10. Juni vorgeführt werden.

Dabei kann man erfahren, dass sich Kübelpflanzen – genau wie das Baumaterial der ägyptischen Pyramiden – auf Rollen bewegen lassen und der richtig angesetzte “Hebebaum” auch schwerste Kübel zum Kippen bringt. Die Gärtner demonstrieren anschaulich, wie große Kübelpflanzen mit Hilfe von traditionellen Winden oder moderner Technik umgekübelt werden. Man darf gespannt sein, ob die zwölf Meter hohe Hanfpalme, aus deren Gewebe in China Regenmäntel und Hüte gefertigt werden, auch in diesem Jahr wieder durch das Einfahrtstor der Orangerie passen wird.

In Führungen durch die Gartenbereiche und die Orangeriehallen erfahren Besucher Wissenswertes über die Aufzucht und Pflege der Pflanzen in den historischen Gärten sowie über die Geschichte und Funktionsweise der Orangeriehallen. Kulinarische Köstlichkeiten runden das Programm des Tages ab.

Sonntag, 10. Juni 2007, 11-16 Uhr
Potsdam, Park Sanssouci, Große Orangerie Eintritt frei

Angriff auf Ruine Falkenburg

24. Mai 2007

Die Reste der Ruine Falkenburg werden seit einigen Jahren mit hohem persönlichen und finanziellen Aufwand vom Verein “Die Falkenburg e.V.” gesichert. Ich bin selbst seit einigen Jahren Mitglied in dieserm Verein und habe daher die Arbeit der letzten Jahre aufmerksam verfolgt.

Ziel ist es vor allem die bestehenden Reste auch für die kommenden Generationen zu konservieren. Noch vor wenigen Jahren bröckelte es immer mehr und die Ruine war sich selbst überlassen.

Wie jetzt bekannt wurde, haben Randalierer - vermutlich an Christi Himmelfahrt - große Teile der bis jetzt gesicherten Ruine zerstört. Dabei wurden bis zu 300 kg schwere Steine des Bergfrieds umgestoßen und mit aller Gewalt ins Tal gerollt. Es wird sehr schwierig sein diese im Wald verstreuten Brocken wieder auf den Hügel zu transportieren.

Der Schaden beträgt nach
vorsichtigen Schätzungen rund 100.000 EURO!

Die Falkenburg in der Nähe von Detmold (im Ortsteil Berlebeck) ist die Wiege des lippischen Fürstentums. Ende des 15. Jahrhunderts verlegten die lippischen Herrscher ihren Sitz von der Burg auf der steilen Bergkuppe in das etwas angenehmere Tal in Detmold. Hier steht noch heute das lippische Residenzsschloss.

Prinz Stephan zur Lippe, der auch Mitglied im “Falkenburg e.V.” ist setzte spontan eine Belohnung in Höhe von 1.000 EURO für Hinweise auf die Randalierer ausgesetzt.

Webseite lädt zum Stöbern ein …

23. Mai 2007

In Ihrer Ausgabe 10/2007 berichtet die renommierte Computerzeitschrift c’t (Heise Verlag) über die Seite www.Burgen-und-Schloesser.net und kommt zum eindeutig positiven Fazit: viele Einträge und hoher Nutzen!

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Im Grenzbereich

8. Mai 2007

Meine letzte (kurze) Tagestour führte mich an die Grenze zwischen Hessen und Thüringen. Gestartet bin ich in der hessischen Stadt Friedewald. Die Stadt ist direkt in wenigen Minuten von der Autobahn A4 erreichbar. Daher eignet sich diese Tour sicherlich für viele Besucher - auch mit Anreise. Ich hatte bis zur Autobahnabfahrt eine Anreise von rund 60 Minuten.

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Ein passender Einstieg der Reise war die Wasserburg Friedewald. Die mittelalterliche Verteidigungsanlage mit Ihren ausgeprägten Türmen ist noch heute ein beeindruckendes Zeugnis dieser stürmischen Zeit. Ein bisschen fühlt man sich beim Blick über den Wassergraben ins schottische Hochland versetzt mit seinen typischen “Castles”.

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Direkt neben der Burg liegt das Schloss Friedewald, das heute als *****-Luxushotel von Familie Göbel betrieben wird. Das Café des Schlosshotels lädt bei gutem Wetter unbedingt zu einem kleinen Zwischenstopp mit Blick auf die alte Burg ein.

Bei einem Spaziergang um die Teichanlagen des Schlossparks lässt sich das nächste Objekt der Reise am besten betrachten: Schloss Philippsthal (der Name geht auf Prinz Philipp von Hessen zurück) - in dem heute die Gemeindeverwaltung der Stadt untergebracht ist. Am Mittwoch nach Pfingsten findet im Innenhof des Schlosses der Philippsthaler Pfingstmarkt statt. Zahlreiche Stände laden zum Verweilen, Bummeln und natürlich auch zum Einkaufen ein.

Auf den Spuren der jüngsten deutschen Vergangenheit führt die heutige Tour fast ausschließlich durch Ort, die direkt an die frühere innerdeutsche Grenze anschließen. Vor der Maueröffnung waren viele der heute besuchten Orte von Zivilpersonen nicht betretbar. Daran erinnert im Torbogen des Schlosses Philippsthal das Grenzmuseum (geöffnet nach telefonischer Vereinbarung unter 06620-1432).

Weiter geht’s jetzt über die Landesgrenze nach Thüringen in die Stadt Vacha (”Das Tor zur Rhön”). Landschaftlich schlängeln wir uns jetzt durch das wunderschöne Rhöntal. Die “Steinerne Brücke” führt seit 1342 den Weg nach Vacha, bewacht von Burg Wendelstein, heute Heimatmuseum, u.a. mit Thüringens größter Puppensammlung.

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Die alte Fachwerkstadt ist vor allem deshalb so sehenswert, weil Sie zu DDR-Zeiten über 50 Jahre lang im “Dornröschenschlaf” des Sperrgebiets der innerdeutschen Grenze lag.

Den Herrensitz Gehaus erreichen wir am Rand des Feldatales in der vorderen Rhön. 1715/1716 wurde das Schloss durch Graf Eduard von Boineburg errichtet. Ein Wappen über dem Hauseingang erinnert daran. Das Schloss ist nur von außen zu besichtigen und in baulich schlechtem Zustand.

Beim Besuch in Geisa musste ich mich erst einmal anhand eines Plan davon überzeugen, dass das stattlichste Gebäude neben dem Rathaus das Amtsgericht und nicht das Schloss ist. Das eigentliche Schloss Geisa direkt nebenan, nimmt sich dann auch eher bescheiden an. Es diente als Jagdschloss und Sommerresidenz der fuldischen Fürstäbte und Fürstbischöfe.

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Zwischen Geisa (Thüringen) und Rasdorf (Hessen) innerhalb der ehemaligen Grenzbefestigung liegt die Gedenkstätte Point Alpha. Sie war bis 1989 einer der markantesten Beobachtungsstützpunkte der US-Streitkräfte in Europa, mitten im Zentrum der NATO Verteidigungslinie Fulda-Gap (Fulda-Senke). Im Ernstfall wurde hier ein Angriff der Truppen des Warschauer Paktes befürchtet.

1968 erfolgte die Errichtung eines Holzturmes, von dem man Geisa einsehen konnte, 1982 entstand ein Stahlturm. 1985 errichtete man den heute noch vorhandenen Betonturm. 1991 räumte die U.S. Army den BOP Alpha.

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Das etwa vier Kilometer von Geisa entfernt gelegene Dorf Buttlar gab dem Geschlecht derer von Buttlar seinen Namen. Einige von ihnen brachten es immerhin zu Fürstäbten im Stift Fulda. Schloss Buttlar mit herrlicher Parkanlage ist leider nicht zu besichtigen, da es privat genutzt wird. Man kann allerdings Ferienwohnungen im Schloss mieten.

Einen schönen Abschluss meiner Tour bot Mansbach ein Ortsteil des Stadt Hohenroda (gesperrte Ortsdurchfahrten immer ignorieren und durchfahren!). Hier braucht man sich nur einmal unzudrehen und schon hat man zwei Schlösser und eine Burg gesehen. Ursprünglich ist hier der Stammsitz der Herren von Mansbach zu finden, zu denen sich 1652 durch Zukauf das Adelsgeschlecht der von Geyso gesellte.

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Das Mansbach-Schloss ist eine schlichte, dreiflügelige Anlage im klassischen Stil um 1820. Wesentlich stattlicher das gegenüber befindliche Geyso-Schloss Mansbach, aus der Renaissance-Zeit. Neben dem Geyso-Schloss befindet sich das Verwaltungsgebäude (Wohlfahrtsgebäude, Remonteamt) auf den Grundmauern der Eulenburg (”Alte Burg”), dem ursprüngliche Burgsitz (Wasserburg) der Herren von Mansbach.

In der Nähe von Mansbach befinden sich zudem noch die Überreste der frühmittelalterlichen Grasburg aus dem 8./9. Jahrhundert.

Preussische Schlösser bröckeln

8. Mai 2007

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) hat seit ihrer Gründung 1995 schon mehr als 165 Millionen Euro in die preußische Schlösser- und Gartenlandschaft investiert. Mit diesen Mitteln konnten viele Anlagen in zurückgewonnen, gesichert oder vor dem endgültigen Verfall bewahrt werden.

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Angesichts des Investitionsbedarfs und unübersehbarer Schäden beauftragte der Stiftungsrat den Generaldirektor jetzt mit der Erstellung einer strategischen Investitionsplanung für alle anstehenden Investitionen mit einem Zeitrahmen von 25 Jahren.

Diese Gesamtplanung mit einem Finanzbedarf von rd. 730 Mio. Euro für über 500 einzelne Maßnahmen liegt jetzt in Form eines Investitionsplans vor.

Der hohe Investitionsbedarf bei den der SPSG anvertrauten Kulturgütern (ca. 300 historische bauliche Anlagen, ca. 750 ha historische Gärten sowie weit über 120.000 Kunstwerke) erklärt sich daraus, dass sich viele in besorgniserregenden Zustand befinden:

  • · die bauliche Substanz zentraler Zeugnisse deutscher Kultur und Geschichte (z. B. Schloss Babelsberg, Neues Palais oder Orangerieschloss Sanssouci ) hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch verschlechtert;
  • · wesentliche Teile des Kunstgutes sind seit Jahrzehnten in mangelhaften Räumen aufbewahrt, dem Verlust durch unsachgemäße Lagerung, Klima und Schädlinge preisgegeben;

Die Ursache für diese Missstände ist, dass der SPSG kein bedarfsgerechtes Budget zur Verfügung steht. Die Höhe der Investitionsmittel resultiert noch aus den Jahren 1990/1991, als weder planerisch noch personell ausreichende Grundlagen für die investiven Aufgaben gegeben waren.

Die SPSG steht also nach wie vor und dringlicher denn je vor der Aufgabe, den jahrzehntelangen Investitionsstau als Folge zweier deutscher Diktaturen bzw. der deutschen Teilung sowie immer noch Kriegsschäden beheben zu müssen. Ansonsten wird neben weiteren Schließungen von Häusern und Räumen die Gefahr des irreparablen Substanzverlust unvermeidlich.

In der Konsequenz ist eine Gefährdung des UNESCO-Welterbestatus nicht auszuschließen.